Eier färben

Bei uns dem Brauchtumsverein Niederhöchstadt e. V.  erfahren und erleben Sie mit Ihren Kindern, wie man mit Naturprodukten die Eier verzieren und dann einfärben kann.

Warum gehören Ostereier dazu?

Ostern ohne Ostereier ist fast undenkbar. Die Tradition ist uralt: Schon vor der ersten Jahrtausendwende galten Ostereier als Sinnbild des Lebens und der Wiedergeburt. Damals schon waren sie ein wichtiger Bestandteil des religiösen Osterfestes. Die Ostereier damals waren rot gefärbt und wurden am Ostermorgen verschenkt. Dieses Geschenk war auch deshalb so beliebt, weil man in der Fastenzeit vor Ostern auf tierische Produkte wie Eier verzichtet hatte und sich nun besonders darauf freute.

Im Laufe der Jahrhunderte bekamen die Ostereier auch andere Farben: Zum klassischen Rot gesellten sich Gelb, Grün, Blau und Gold. Heute sind der Kreativität beim Färben, Gestalten und Bemalen der Ostereier keine Grenzen gesetzt.

Ostereier lassen sich vielseitig gestalten!

In jedem dritten Haushalt werden zu Ostern Eier bunt eingefärbt. Die Farbstoffe gibt es zu kaufen, rund um Ostern in jedem Supermarkt.

Um es anders udn wie früher zu machen, laden wir an Karfreitag zum Osternest bauen, Eierfärben und an Ostermontag zur Ostereiersuche ein. Unser Ziel ist es, Ihnen die Techniken beizubringen, damit sie im nächsten Jahr ihre Familie zu Hause damit beglücken können.

Die Aktionen sind kostenfrei. Der Brauchtumsverein stellt die Materialien aus eigenem Anbau zum Verzieren und Färben und freut sich über eine Spende. Sie brauchen lediglich die Anzahl an ungekochten Eiern mitzubringen, die sie gerne färben möchten.

Eierfärben: Eier lassen sich mit Industriefarben oder Naturfarben wie Rote Beete, Spinat und wie in Niederhöchstadt üblich mit Zwiebelsud färben. Das blasse Ei dazu schön verziert und es kommen wunderbare ganz individuelle Eier heraus.

Osternester bauen. Das Osternest kann aus Stein, Wurzeln etc, hergestellt werden. Traditionell aber auch Weidenholz und Moos. Meist waren es die Väter, die ihren Kindern zum Ostereiersuchen ein Osternest in den Garten setzten. Vom Brauch her war es so, dass der Vater bevor es am Ostersonntag zum Ostergottesdienst ging mit seinen Kindern in den Garten ging und um den Osterhasen anzulocken, diesem etwas zu Essen hinstellte. In der Regel war es der Zwiebelsud vom Eierfärben oder auch geschnitzte Gelbe Rüben (Möhren). Nach der Kirche wurde, an dem Topf mit dem Zwiebelsud/Gelbe Rüben, wenn möglich eigene oder beim Bauern geholte Hasenknittel gelegt als Beweis dafür, dass der Osterhase tatsächlich da war. Dann begann die Eiersuche auf dem Weg zum Osternest. Die Hauptgeschenke lagen in dem für das jeweilige Kind eigens hergestellte Osternest, was möglichem Streit entgegenwirkte.

Ostereiersuche: Mit ihren Kindern können Sie dann am Ostermontag (der traditionelle Ostersonntag ist schon von anderen Vereinen besetzt) an ihrem gebauten Osternest auf dem Gelände des Brauchtumsvereins, die gefärbten und konventionellen Ostereier suchen gehen. Nicht jede Familie hat schließlich einen eigenen Garten.